Dagmar Koller über den Tod von Elizabeth Taylor „bestürzt“



Bei den Dreharbeiten in Wien lernte Koller den Weltstar aus
Hollywood persönlich kennen. „Wir hatten in dieser Zeit einen sehr engen
Kontakt, waren wie eine große Familie. Wir unternahmen viel, waren beim
Heurigen zusammen. Sie war ein atemberaubender Mensch, unsterblich, eine Ikone,
die letzte ganz große Diva“, schwärmte Koller, die auch das Engagement Taylors
bei der HIV-Bekämpfung hervorhob.

In der gemeinsamen Filmszene mit dem Hollywood-Superstar
spielte Koller eine „leichte, junge Schauspielerin“, die Taylor im Liebeskummer
trösten musste. „Es war unfassbar, wie Taylor in dieser Szene mit ihren Augen
spielten konnte. Sie sagte kein Wort, ließ nur die Augen rollen.“ Taylor habe
vor allem „ganz schwierige Rollen gemeistert“, zudem sei sie eine „gute Mutter
gewesen, weil sie bei jedem Dreh ihre Kinder mit dabei hatte.“

Weniger beeindruckt war Koller von Taylors damaligem Gatten
John Warner, Ehemann Nr.7. Der US-Politiker, der beim Dreh in Wien dabei war,
ließ Taylor „keine Minute aus den Augen“, er benahm sich „unmöglich und
benutzte Taylor zur Reklame.“ Taylor sei zudem Hollywoods „erste Schauspielerin
gewesen, die ihr Privatleben in den Medien hatte, sie konnte keinen Schritt
tun, ohne verfolgt zu werden“, so Koller im WIENER BEZIRKSBLATT.

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