Das Buch als Garten

Pflanzengeflüster von Karl Ploberger


Es gibt ein altes arabisches Sprichwort, das sagt: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ Wenn es draußen nur noch sporadisch etwas zu tun gibt, wenn sich das Gießen im Gewächshaus auf ein Mal in drei Wochen reduziert, dann ist Zeit zum Schmökern. Ich nutze diese Tage, um meine vielen Bücher, die ich das ganze Jahr über gekauft oder zugeschickt bekommen habe, zu sortieren und … Genau: darin zu blättern!

Leidenschaft

Und so werden aus einigen geplanten Stunden des Aufräumens meist mehrere Tage. Während noch geblättert wird, entsteht schon wieder die Sehnsucht nach Garten. Entsteht wieder jene Lust, die dazu führt, dass schon wenige Tage nach Weihnachten auf Fensterbänken unzählige Tassen stehen, die mit frischem Saatgut einmal das zaubern sollen, was gerade im Buch gesehen oder erlesen wurde. Jedes Buch ist für mich ein Stück Garten, auch die von mir geschriebenen. Sie alle ­erzählen von großer Leidenschaft und Zuneigung zu einem der schönsten Hobbys, die es gibt. So werden diese gartenlosen Zeiten erträglich.


Buchtipps

1. Double-Use Gärtnern (Verlag Haupt, € 29,90). Diplombiologin Bärbel Oftring zeigt, was Pflanzen können.

2. Selbstversorgung für -Einsteiger (Verlag Dorling Kindersley, € 17,50). Da gibt’s keine Ausrede mehr, dass der Garten zu klein ist.

3. Alles über Hochbeete (Ulmer Verlag, € 30,80). Der Gartentrend schlechthin wird von Tara Nolan beleuchtet.

4. Meine Welt der Stauden (Ulmer Verlag, € 30,80). Christian Kreß hat seine persönlichen Stauden verewigt.

5. Gärten im Winter (Ulmer Verlag, € 41,10). Die Gartenwelt winterlich reduziert. Mit genialen Bildern!

6. Über den Dächern (teNeues, € 39,90). Spezielles Gärtnern in luftiger Höhe.

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