„das donauweibchen“ taucht auf

Das legendäre Donauweibchen erwacht im gleichnamigen Stück von Wiendrama aus den Fluten der Wiener Sagenwelt. Unter den Menschen am Festland sucht die Nixe Asyl, Freundschaft und Liebe. Doch das Fantasiewesen wird angefeindet, und auch das Donauweibchen selbst sorgt für erheblichen Wirbel und (Liebes-)Wirren – bis sich ein Unwetter über dem Kopf der Nixe zusammenbraut. Regie führt Alexander Medem, es spielen Selina Ströbele, Liliane Zillner und Boris Popovic in den Hauptrollen.

Zeitgenössisch aufgearbeitet

Im Stück „das donauweibchen“ werden historische Meerjungfrau-Geschichten von Andersen bis Bachmann zu einer halluzinatorisch-fantastischen Neudeutung verdichtet. Es geht um Fantasie und den Umgang der Gesellschaft mit dem Märchenhaften und Unvorstellbaren. Fantasie wird aber auch gesehen als das Andere, das ungefragt Eindringende. So wird die Donaunixe als Fremde zum Opfer von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Vor dem Hintergrund einer modernen Märchengeschichte trifft das Stück Aussagen zu den Themen Flucht, Vertreibung und Integration.

Tragische Dreiecksbeziehung

Die zeitlose Grundkonstellation der alten Fabeln bleibt erhalten: Ein Sinn suchender Künstler im zerstörerischen Liebeskonflikt zwischen zwei Frauen, eine davon seine Partnerin, die andere eine verführerische „Fremde“. Diese unheilvolle Dreiecksbeziehung ist Sinnbild und Parabel für die unvereinbaren Gegenpole Mann und Frau, Kunst und Natur, Realität und Fantasie.

Wir verlosen je 5×2 Tickets für die Spielstätten in vier verschiedenen Bezirken!

  • Währing: 16.9. im Rampenlicht Theater (Mitterberggasse 15)

E-Mail-Adresse

  • Alsergrund: 19.9. im Experiment (Liechtensteinstraße 132)

E-Mail-Adresse

  • Leopoldstadt: 20.9. im Cafe Tachles (Karmeliterplatz 1)

E-Mail-Adresse

  • Ottakring: 22.9. in der VHS Ottakring (Ludo-Hartmann-Platz 7)

E-Mail-Adresse

© Nela Pichl
Bodypainting: Nadja Hluchovsky


Infos: wiendrama.wordpress.com

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.