Das Funkhaus hat endgültig ausgefunkt

Seit einigen Tagen steht fest: die Würfel in der Causa Funkhaus sind gefallen. Der ORF hat den umstrittenen Verkauf des Gebäudes in der Argentinierstraße finalisiert. Den Zuschlag bekommen hat allerdings nicht die prominent besetzte Interessensgemeinschaft Funkhaus, kurz IG Funkhaus, sondern die Vorarlberger Baufirma Rhomberg. Sie will Teile des Hauses abreissen und an deren Stelle ein neues Wohnbauprojekt verwirklichen. Ein herber Rückschlag für die IG, die mit dem Kauf des Hauses zum einen das denkmalgeschützte Gebäude als Kulturinstitution erhalten, zum anderen den Umzug der Radiosender Ö1 und FM 4 auf den Küniglberg verhindern wollte. Denn mit der Zusammenlegung aller Wiener ORF-Standorte im ORF-Zentrum am Küniglberg fürchtet die IG um die Qualität der wertneutralen Berichterstattung der beiden Sender.

Teilverkauf
Laut ORF soll aber nur ein Teil der Liegenschaft verkauft werden, die verbleibenden – wie etwa der Große Sendesaal des Radiokulturhauses – sollen weiterhin als Kulturstandort genützt werden. Auch das Landesstudio Wien sowie ein künftiges Stadtstudio sollen im Funkhaus bleiben.

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