Das neue Wahrzeichen des Handball-Bezirkes

"Es war schon eine Heidenarbeit. Aber es hat sich ausgezahlt“, atmet Thomas Menzl tief durch. Der Manager des Handball-Klubs aon Fivers war in den letzten Wochen von früh bis spät auf der "Baustelle Bacherplatz“. Um gemeinsam mit Spielern und Vereinsmitarbeitern dem Bezirk ein neues Wahrzeichen zu verschaffen: eine Sporthalle, die alle Stückerln spielt. Und die in der Nacht leuchtet, als wäre schon Weihnachten.

Gut gebucht, aber Kicker noch gesucht

Seit wenigen Tagen ist die Halle in Betrieb. "Und steht damit den Schulen, unserem Fivers-Nachwuchs und den Fivers-MGA-Frauen rund um die Uhr zur Verfügung“, so Menzl. Heißt konkret: Zwischen 8 und 22 Uhr wird geworfen, dass sich die Tornetze biegen. Zwölf Stunden pro Woche verwendet die Kooperative Mittelschule Viktor-Christ-Gasse die Halle als Turnsaal. Ebenso die Volksschule Panaschgasse. Außerdem gibt es den Freizeitklub der KMS, der 10,5 Stunden pro Woche gebucht hat. "Als Pächter der Halle bin ich schon froh, dass wir gleich zu Beginn so gut aus­gelastet sind“, sagt Menzl. Fügt aber hinzu: "Da auch am Samstag und Sonntag geöffnet ist, möchte ich alle Sportvereine und Freizeitklubs ein­laden, die Möglichkeit am Wochen­ende zu nützen. Man kann in der neuen Halle genauso gut Fußball spielen.“

Wenn Stofffetzen reden könnten, würden sie eine spannende Vergangenheit offenbaren. Die Hülle kommt nämlich aus Ottakring und war einst die alte "Sport- und Fun-Halle“ in der Gal­litzin­straße. Sobald sie eine "Margaretnerin“ geworden ist, packten 100 Mitarbeiter und Spieler an, um sie anzupassen und aufzustellen. "Meine Profis haben ein Teambuilding daraus gemacht“, schmunzelt der Handball-Manager. "Normalerweise brauchen Arbeiter für das Aufstellen zwei ­Tage, meine Burschen haben es in sieben Stunden geschafft!“

Auf einem Boden wie die Champions

Dann wurde ein Holzboden gelegt und darüber ein Kunststoffbelag aufgebracht: "Den haben wir extra vom europäischen Handballverband angekauft. Jeder kann also jetzt mit Fug und Recht sagen, dass er auf dem gleichen Boden spielt wie die Superstars.“

  • Adresse: Bacherplatz, 1050 Wien

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