Das Projekt ,,Gardoase“

"Verständlicher Weise gab es in den letzten Monaten schon viele Anrainerbeschwerden, negative Artikel das Projekt betreffend wie auch Ärgernisse im Bezug der spontanen Umstellung der Einbahnstrassen und der Errichtung einer Fußgängerzone in einer bemerkten Nacht und Nebelaktion ohne jeglicher Informationen an die Bewohner wie auch an die umliegenden Anrainer. Dies war sicher keine gut gewählte Variante die ausgewählt wurde, es wurden von heute auf morgen Schilder auf gestellt die leider sehr unübersichtlich angebracht wurden und Anfangs sicher viel Verwirrung in den Straßenverkehr brachte das mit Sicherheit auch nicht so ungefährlich war. Bei so einer Aktion ist es auch selbstverständlich dass sich zu diesem Zeitpunkt noch geparkte Autos in der besagten Zone befanden, die von der Polizei allerdings vom ersten Tag an riegoros gestraft wurden.
Trotz alledem nicht außer Acht zu lassen sind die vielen Positiven Aspekte die dieses Projekt schon mit sich brachte.
Durch außerordentlich schnelle Reaktion und die sofortige ergriffene Initiative der Anrainer wurde schnellst möglich reagiert um weitere Ärgernisse der PKW – Besitzer wie auch der Parkplatzsuchenden zu vermeiden, in dem die ,,Gardoase“ seinem Namen gerecht wird, wurde die Gasse mit großen Blumentöpfen gegrünt um das Zeichen Fußgängerzone zu bestärken.
Dank dieser Fußgängerzone konnte der Schanigarten des sich in der Zone befindenden Lokals dem Stadtbild entsprechend erweitert und vergrößert werden. Mit dem Auftrag des Gartenbaus konnte ein Jungunternehmer gefördert werden und sogleich ein Vollzeit Arbeitsplatz geschaffen werden.
Durch diese Umstellung haben sich Nachbarschaften untereinander verstärkt und die Anfangs zum Teil negativ gestimmten Anrainer zum positiven umentscheiden.
Mit dieser sehr positiven Veränderung und Umgestaltung der Fußgängerzone ,,Gardoase“, hat sich die Anfangs sehr angespannte Situation etwas gelegt und gemildert.
Da sich die positiven Aspekte den negativen mittlerweile um einiges überwiegen, wäre ein grossteil der Bewohner sicher dafür dass diese Fußgängerzone auch weiterhin bestehen bleibt"

  • Adresse: Gardegasse, 1070 Wien

5 Antworten
  1. Niki Kernmayer says:

    Meine lieben Mitbewohner des Grätzls,

    Das Lokal Flair ist super und die Betreiber super nett. Keine Frage.Der Schanigarten ist sicher auch toll – habe ihn mir noch nicht angesehn.

    Das ändert aber leider nach wie vor nichts an der Verkehrssituation und dem schon vieldiskutierten Gardoaseprojekt. Nach wie vor sehe ich als Anrainer KEINEN Vorteil der auch nur annähernd die Nachteile aufwiegen würde.

    Leider gleitet die Diskussion immer mehr ins Persönliche ab, was ich Schade finde.

    Alle sachlichen Kommentare können ja bereits nachgelesen werden…

    Liebe Grüße an alle Leser und Mitbewohner, Gegner und Befürworter,

  2. Konrad Richter says:

    @ Initiative pro1070:

    Es ist in der Tat eine entlarvende Strategie von pro1070 einerseits selbst Anzeigen zu initiieren und andererseits lautstark darüber zu schimpfen, dass so rigoros gestraft wird. Sie nehmen damit den Anrainern in der Probezeit die Möglichkeit, in Frieden sich ihre Meinung über die neue Situation zu bilden.

    Beste Grüße, Konrad Richter

  3. Garde Gasse says:

    Ein gelungener Beitrag, der sich ausserdem sehr schön aus dem Einheitsgejammere über den Verlust von ein paar Parkplätzen heraushebt. (Obwohl die Tiefgaragen in der Umgebung großteils leer stehen.)

    Angebracht ist aber jedenfalls ein Kommentar zum Kommentar: Wenn schon immer die sogenannte “Wahrheit” und “Wirklichkeit” herhalten muß, dann sollte man fairerweise schon auch bei ihr bleiben:

    Ein Mehrheitsbeschluss von 20 zu 19 ist eher knapp, liegt bei ca. 50 Prozent. Die Anrainer selbst sind zu 83% für die Verbesserung die gerade getestet wird. Ausnahme sind die kleine Gruppe Parkplatzsuchender, die sich nach mehreren Monaten Probebetrieb noch immer nicht umstellen wollen.

    Und ausserdem: Persönliche Angiffe in öffentliche Portale aufzunehmen ist unhöflich und ungezogen. Das sollte auch den Lobbyisten klar sein, die sich gerne 100 Meter Umweg sparen wollen wenn sie ihre Abkürzer in den Nachbarbezirk ziehen. und das auf Kosten einer riesigen Chance die nur Vorteile bringt.

  4. Wolfgang Putz says:

    Liebe Frau Loth!
    Vielleicht sollten Sie in Ihrem scheinbar objektiven Artikel auch erwähnen, dass Sie – bzw. Ihr Lebensgefährte – zu den Hauptnutznießern dieser Regelung gehören. Ich vergönne Ihnen Ihren Schanigarten. Aber er geht auf Kosten vieler in dem Grätzel wohnender Parkplatzsuchender.
    Die von Ihnen behauptete positive Veränderung hat NICHT stattgeunden. Der Ärger der Mehrheit der Anwohner ist weiterhin ungetrübt. Wir ärgern uns darüber, dass wir jetzt noch weniger Parkplätze haben als früher und darüber, dass wir bei der Parkplatzsuche jetzt ums Volkstheater kreisen müssen – mit 3 unabgestimmten Ampeln am Weg.
    Ihre Geschäftsbelebung ist zweifellos positiv, aber sie geht auf die Kosten von uns Anwohnern!

  5. Initiative pro1070 says:

    Die laut Facebook mit dem Inhaber des Lokals Flair EU und damit mit einem der Haupt-Nutznießer Martin Milchberger in einer Beziehung stehenden, dort ebenfalls als Kellnerin tätige Daniela Loth (Autorin dieser schlechten Propaganda) tut doch tatsächlich in der Öffentlichkeit so, als hätte sich die Situation in der Gardegasse entspannt.

    DAS GEGENTEIL IST DER FALL!

    Erst gestern wieder konnte die Initiative pro1070 in zahlreichen Interviews feststellen, wie verärgert die BürgerInnen über den seitens des Bezirksvorstehers gar nicht schnell genug genehmigten und provokant riesigen Schanigarten des Lokals sind.

    ÜBRIGENS: Am 27.04.2011 wurde seitens der Initiative pro1070 Anzeige erstattet, da zur Anlieferung an das Lokal Flair außerhalb der Lieferzeiten gegen 15h zwei Klein-LKWs ungesetzlich durch die Fussgängerzone fuhren, in dieser anhielten und seelenruhig Möbel in das Lokal transportierten.

    Festzuhalten ist: ES GIBT EINEN MEHRHEITSBESCHLUSS VON SPÖ, ÖVP UND FPÖ für die sofortige Entfernung der sinnlosen Neo-Fussgängerzone, an die sich der Bezirksvorsteher nicht hält. Dieser Beschluss wurde gefaßt, weil die Mehrheit der von uns befragten AnwohnerInnen gegen die sinnlose Vernichtung von Mobilität und Parkplätzen ist.

    Die Wahrheit ist: GÄBE ES NUN KEINE FUZO, SO GÄBE ES AUCH KEINEN RIESEN-SCHANIGARTEN DES LOKALS FLAIR EU!

    FAZIT: Eines von ganz wenigen geschäftlichen Gewinnern auf dem Rücken ´zig nun in ihrer Mobilität behinderter BewohnerInnen.

    Für das eigene Geschäft so billige Propaganda zu betreiben, ist peinlich.

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