PID/Schaub-Walzer

Defibrillatoren retten Leben

In den nächsten Jahren sollen 70 öffentliche Defibrillator-Vitrinen in Wien aufgestellt werden. Im 3. Bezirk steht eine der ersten dieser Lebensrettersäulen.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Österreich. Das Herz beginnt zu flimmern, kann den Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten und hört auf zu schlagen. Damit das Herz so schnell wie möglich wieder zu arbeiten beginnt, benötigt es eine Herzdruckmassage und einen Elektroimpuls mittels Defibrillator. Doch was tun, wenn auf offener Straße kein Defi zur Hand ist?

Zu diesem Zweck errichtet die Gewista, in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und „Puls – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes“, an stark frequentierten Plätzen der Stadt sogenannte Defi-Vitrinen. Diese sind mit Defibrillatoren ausgestattet, die im Notfall wie ein Feuerlöscher aus der Vitrine entnommen und von jederman verwendet werden können. Mittels GPS-Verortung wird eine automatische Telefonverbindung mit der Notrufzentrale der Wiener Rettung hergestellt. Ein 32-Zoll großer Touchscreen und eine elektronische Sprachanweisung helfen dem Ersthelfer, bis zum Eintreffen des Notartztes den Defi richtig anzuwenden und somit vielleicht ein Leben zu retten.

Neuer Defi im 3.
In der Landstraßer Haupstraße Nummer 27 steht seit kurzem eine der ersten Defi-Vitrinen der Stadt. Im Beisein des Initators, Landtagspräsident Harry Kopietz, und Gewista CEO Karl Javurek wurde die Vitrine in Betrieb genommen.

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