Der Ausbau kommt ganz sicher

In der laufenden „Zeit der fokussierten Unintelligenz“ (Häupl, 2005) wird Wien als äußerst unsicher, nahe Chicago oder Istanbul dargestellt. Manche beziehen sich auf längst vergangene Zeiten, als es im Bereich der U6 noch rundging.

Mehr Überwachung

Das hat Wien in den Griff ­bekommen – und zum Anlass genommen, die Sicherheit in den Öffis zu erhöhen. Jetzt folgt die nächste Ausbaustufe: „Bis Ende 2019 werden insgesamt 330 Mitarbeiter auf Bahnsteigen und in den U-Bahn-Fahrzeugen ­unterwegs sein und sich ausschließlich um die Sicherheit und das Service für die Fahrgäste kümmern“, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Wobei die Krimi­nalitäts­bekämpfung weiterhin Sache der Polizei bleibt.

Auch die Videoüberwachung ist dabei ganz wichtig. Es ­werden 700.000 Euro in neue Anlagen investiert, um die 104 ­U-Bahn-Stationen und die Züge besser ausstatten zu können. Heute liefern auch schon 11.000 Kameras ­aktuelle Bilder.

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