Der gute Mann aus Haiti

So unbändig seine Frisur, so unbändig sein Wille: Sean Penn, zweifacher Oscar-Preisträger, kämpft derzeit nur für ein Ziel: den Menschen in Haiti zu helfen. Nach dem zerstörerischen Erdbeben im Inselstaat im vorigen Jahr hat er seinen Ruf als Filmpromi ganz in den Dienst der von ihm selbst ins Leben gerufenen Hilfsorganisation J/P Haitian Relief Organization (HRO) gestellt. Seine NGO betreut tausende Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, verhilft ihnen zu medizinischer Hilfe und zu schulischer Ausbildung. Gratis ist das nicht und deshalb tingelt der fesche Penn derzeit durch Europa, um für sein Hilfsprojekt zu werben. Letzte Woche hat er zwei Tage Wien mit seinem Erscheinen verschönt. Er traf Politiker, Promis und Adabeis, um am Ende des Tages 250.000 Euro für Haiti umzuleiten.

"Ich fühle mich in Wien sehr wohl und werde sicher wiederkommen."
Sean Penn, Oscar-Preisträger 


Der Mann ist Schauspieler – ein sehr guter noch dazu. Deshalb sah man ihm auch nicht an, dass er lieber in Haiti Sandsäcke schleppen würde als sein Gesicht beim feinen Dinner zum Besten zu geben. Und die Promis sahen ihm nach, dass er seine Krawatte dermaßen als Fremdkörper trug wie Julius Meinl ein T-Shirt. Dafür bekamen sie schöne Bilder mit pretty Sean und der wiederum fühlte sich in Wien, wie er sagte, "sehr wohl" und eignete sich ein Schwarzenegger-Zitat an: "I’ll be back“ – ich komme wieder."

  • Adresse: Praterstraße 1, 1020 Wien

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