Der Kabarettjüngling Alexander Georg

"Schwul, aber nett“, heißt das Programm des Spätberufenen Alexander Georg. Spät, aber gut, könnte man auch sagen, denn der 46-jährige Georg hat erst heuer sein erstes Kabarettprogramm gespielt. Und zwar am ersten April. "Da habe ich mir gedacht, wird es nichts, dann sag ich, es war ein Aprilscherz“, schildert Georg seine schlaue Strategie.

Er war halt immer schon der Kasperl

Alexander Georg wohnt in der Gumpendorfer Straße. "Ich war halt immer schon der Kasperl für Familie und Freunde", erinnert sich der Jungkabarettist. Bis bei einer Firmenfeier  seine zehnminütige Stand-up-Comedy derart gut ankam, dass er den Sprung auf die Bühne wagte. Das war – wie gesagt – am 1. April. Seitdem ist er sieben Mal aufgetreten. Es geht im Programm darum, was Schwule im Alltag so erleben und was Heteros alles so darüber wissen wollen. Von Mutters Selbstzweifeln – "Was habe ich nur falsch gemacht, dass er schwul geworden ist?“ – bis zur täglichen Frage schwuler Paare: "Wer kocht heute?“ Georg verdient sein Geld noch nicht mit Kabarett. Er verkauft Chipautomaten in Casinos in aller Welt. Wer weiß, vielleicht das Thema seines nächsten Programms? "Ich bin von mir überzeugt. Das ist der richtige Weg“, gibt er sich jedenfalls sicher.

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