Der Schanigarten hat wieder Saison

Entlang der Mariahilfer Straße, am St.-Ulrichs-Platz
oder in den Gassen am Spittelberg. Überall schießen sie zurzeit wie Schwammerln aus dem Boden. Die beliebten Schanigärten. Die Tradition in Wien, den Gastbetrieb von der Wirtstube auf den Gehsteig zu verlegen, reicht bis ins Jahr 1705 zurück.

Öffentlicher Grund

Der Unterschied zum normalen Gastgarten besteht darin, dass sich ein Schanigarten auf ­öffentlichem Grund befindet. Neben Genehmigungen und gewissen Auflagen, etwa dem Mindestabstand von 2 Metern zwischen Lokal und Schani­garten und Abstand gegenüber eventuellen Parkplätzen, ist es deshalb auch nötig, auf Bedürfnisse der Anrainer zu achten.

"Sperrstund" beachten

Grundsätzlich kann der Schanigarten von 8 bis 23 Uhr geöffnet haben. Mit Ausnahmeregelung auch bis Mitternacht. Damit der Aufenthalt im Gastgarten für alle ein schönes Erlebnis wird, sollte von lautem Reden, Musizieren und Singen, gerade in den Abendstunden, Abstand genommen werden. Beachtet man das, spricht nichts dagegen, an warmen Frühlingstagen gemeinsam mit alten und neuen Freunden in einem der vielen wunderschönen Gastgärten in Neubau mit einem kühlen Hellen oder einem Eisbecher anzustoßen.

  • Adresse: Museumsplatz 1, 1070 Wien

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