Der Schwammerlkönig der Landstraße

Franz Seidl, Hausherr des gleichnamigen Gasthauses, ist nicht nur in der Weinszene ein bekannter Name …

Ein in der Ungargasse 63 gelegenes Wirtshaus, das neben klassischen Spezialitäten der Wiener Küche auch mit einer feinen und bereits mehrmals prämierten Auswahl an herrlichen Weinen besticht: das Gasthaus Seidl. Immer im Lokal anwesend und nach dem Rechten sehend ist Hausherr Franz Seidl. Ein um das Wohl der Gäste stets bemühter Wirt der alten Schule, wie es ihn nur mehr ­selten gibt. Doch Franz Seidl hat auch ein kleines Geheimnis, versteckt im Keller seines ­Lokals, über das er allerdings nicht ungern spricht. Die Schwammerlzucht unter dem Gasthaus.

Pilzparadies
Vor drei Jahren begann er damit, im Keller des Restaurants Speisepilze zu züchten. Mittlerweile werden wöchentlich rund 20 Kilo Pilze geerntet, von roten Flamingopilzen über exotische Shiitake bis hin zu Kalbfleischausternpilzen. Das (wohlschmeckende) Geheimnis der Seidl-Pilze? Die ­natürliche Zucht, frei von chemischen Spritzmitteln. Pro Monat werden rund 50 Kilo an Substraten verbraucht, jede Stunde muss der Keller für zwei Minuten befeuchtet werden. Und da Sauberkeit das oberste Gebot im Hause Seidl ist, ist jetzt kurze Schwammerlpause angesagt. Denn derzeit wird der Raum gereinigt und gegen Bakterien ausgespült.

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