Der tragische Held von Bologna wurde 51

Von Simmering hinaus in die große (Fußball-)welt. Alois Dötzl hat es geschafft. Zwar nicht ganz so weit wie „Bezirkskollege“ Herbert Prohaska, aber immerhin. Angefangen hat es am Simmeringer Fußballplatz, wo er mit elf zum ersten Mal das schwarz-weiße Dress übergezogen hat. „Mit 17 war ich bereits in der Kampfmannschaft und danach Kapitän jener Mannschaft, die den Aufstieg in die Erste Bundesliga geschafft hat.“ Am Ende seiner Karriere stehen zwei Vize-Meisterschaften auf seiner Visitenkarte, sowie zwei Stadthallenturniersiege  und ein Supercupsieg. Höhepunkte waren unter anderem die Europacupschlachten, die er mit Admira Wacker erleben durfte. Wie jene gegen Bologna, wo er mit seiner Mannschaft nach einem 3:0 zu Hause in Italien noch ins Elferschiessen musste und verlor – Alois Dötzl war einer der Unglücksraben, der den Ball nicht im Tor versenken konnte. „Der deutsche Schiri hat mir bereits während des Spiels gesagt, dass wir Österreicher sicher nicht weiterkommen werden, weil wir im Europacup nichts verloren haben. Dementsprechend waren seine Entscheidungen im Spiel.“ Trainer damals war übrigens der heutige Austria-Generalmanager Tommy Parits.
Heute ist Alois Dötzl Tankstellen-Besitzer. „Für den Fußball habe ich momentan leider zu wenig Zeit.“

  • Adresse: Kaiser Ebersdorfer Strasse, 1110 Wien

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