Der Wohnspekulation den Garaus

Geförderter Wohnbau

Der Jahreswechsel bringt eine ganze Reihe an Gesetzesänderungen mit sich, die ab 1.1. in Kraft treten. So etwa die Novelle des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG), mit der unter anderem dem gewinnbringenden Weiterverkauf von geförderten Mietwohnungen ein Riegel vorgeschoben werden soll. Denn bisher war es oft so, dass Mieter geförderter Wohnungen nach wenigen Jahren von ihrer Eigentumsoption Gebrauch machten, die Wohnung künstig kauften und lukrativ weiterverkauften – und das zu Lasten der Allgemeinheit.bEine neue Spekulationsfrist von zehn Jahren soll das  verhindern. Entscheidet sich künftig ein Mieter innerhalb dieser Frist, seine geförderte Wohnung zu veräußern, kommt der Bauvereinigung ein Vorkaufsrecht zu. Macht sie davon keinen Gebrauch, muss der Mieter – selbst nach Ablauf der 10-Jahres-Frist – jenen Betrag an die Vereinigung zurückzahlen, der über jenem liegt, den er selbst einst für die Wohnung gezahlt hat.

Von der Gesetzesnovelle unberührt bleibt die Möglichkeit, eine über Eigentumsoption gekaufte Wohnung auch weiterhin zu einem freien Mietzins zu vermieten.

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