Die 13 größten Sonnenmyhten

Sommer, Sonne, Sonnenschein, der Urlaub steht vor der Tür. Sonne und Meer, machen nicht nur gute Laune sondern wirken sich auch positiv auf unser Hautbild aus – aber nicht immer, wenn man sich nicht vor der Sonne richtig schützt.

Grundsätzlich sollte täglich eine Creme mit Sonnenschutz aufgetragen werden – auch bei schlechtem Wetter. Dr. Janig von Kuzbari klärt für uns die 13 größten Sonnenmyhten auf.

1. Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand

Im Schatten, vor allem am Strand oder am Pool, reflektiert das Wasser 80 % der Sonnenstrahlung. Also auch hier besteht Sonnenbrandgefahr, wenn man nicht eingecremt ist.

2. Wasserfeste Sonnencreme muss man nach dem Baden nicht erneuern

Das stimmt nur bedingt. 50% des Schutzes sollten nach einer Badezeit von 40 Minuten zwar noch erhalten sein, aber besser ist es auf Nummer sicher zu gehen und den Schutz zu erneuern.

3. Je höher der Sonnenschutz, desto länger kann man in der Sonne bleiben

Der Sonnenschutzfaktor richtet sich nicht nach der geplanten Sonnenexposition, sondern nach dem Hauttyp. Je heller die Haut, desto höher muss der Schutz sein.

4. Sonnencreme doppelt aufgetragen hält gleich doppelt so gut

Wenn man die Sonnencreme doppelt aufträgt ist man deshalb NICHT länger und besser geschützt. Wichtig ist ein regelmäßiges auftragen.

5. Kleidung schützt die Haut vor der Sonnenstrahlung Kleidung schützt vor der UV Strahlung

Das ist richtig. Textilien schirmen die Haut effektiv von der UV-Strahlung ab – vorausgesetzt, sie sind dick genug und dicht gewebt.

6. Topfen hilft bei Sonnenbrand

Topfen ist zwar feuchtigkeitsspendend und wirkt kühlend, kann sich aber leider auch negativ auswirken, weil die in der Milch enthaltenen Bakterien an der bereits gereizten Haut zu Entzündungen führen können.

7. Parfum und Sonne vertragen sich nicht

Der in manchem Parfum enthaltene Alkohol kann lichtsensibilisierend wirken und zu bleibenden Pigmentflecken auf der Haut führen. Es gibt aber spezielle Parfums, die für solche Zwecke entwickelt wurden.

8. Bodylotion hilft genauso gut wie eine After-Sun-Pflege

Bodylotions pflegen zwar, besser sind jedoch After Sun Produkte mit speziellen Wirkstoffen wie z.B. Aloe Vera, welche die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit versorgen, sondern sie auch beruhigen und kühlen.

9. Wenn man sich mehr bewegt, wird man schneller braun

Eigentlich werden wir nur regelmäßiger braun. Gut für die Bikinifigur ist Bewegung trotzdem.

10. Blondinen brauchen mehr Schutz als Dunkelhaarige

Es ist richtig, dass hellere Hauttypen sensibler auf die Sonnenstrahlung reagieren, als dunkle. Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

11. Vorbräunen im Solarium schützt die Haut

Das ist nicht nur falsch, sondern sogar noch schädlich. Im Solarium wird UVA Licht verwendet, welches nur Pigmentvorstufen chemisch verändert, sodass sie dünkler aussehen. Die gefährlichen UVB-Strahlen, welche für den Sonnenbrand und die Entstehung des Hautkrebs verantwortlich sind, werden durch die falsche „Solariumbräune“ nicht aufgehalten.

12. Sonnenbrand auf der Kopfhaut bekommen nur Männer mit Glatze

Sonnenbrandgefahr auf der Kopfhaut besteht für jeden.  Sonnenhüte schützen den Kopf am besten vor der Sonne.

13. Menschen mit Neurodermitis sollten die Sonne meiden

Die Sonne kann die Symptome einer Neurodermitis sogar mildern! Wichtig ist der richtige Sonnenschutz, der beim Dermatologen erfragbar ist.

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