Die Angst um den Blick auf den Steffl

Auf einen markanten Bau am Rande der Innenstadt wartet die Abrissbirne: Das frühere städtische Rechenzentrum, an der Zweierlinie unweit des Rathauses gelegen, wurde 1980 von Harry Glück erbaut, der etwa auch Atl Erlaa geplant hat. Jetzt wird der Glaspalast durch einen 30 bis 40 Millionen Euro teuren Neubau ersetzt.

Schlaflose Nächte

Das neue Gebäude, ein Entwurf der Architektenbüros Stadler Prenn, Ostertag Architects sowie Schuberth und Schuberth in Gestalt eines etwas aus der Form geratenen Quaders, sieht ebenfalls viel Glas vor. Außerdem soll es breiter werden und das bereitet besondes den Josefstädtern schlaflose Nächte: Sie fürchten um die freie Sicht auf den Steffl.

Sichtachse garantiert

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou beruhigt. Sie hat zugesichert, dass der Siegerentwurf Ende April nochmals überarbeitet wird, „um sicherzugehen, dass die historische Sichtachse von der Josefstadt auf den Wiener Stephansdom wie bisher erhalten bleibt“.

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  • Adresse: Rathausstraße 1, 1010 Wien