Die Gelsen kommen!

Explosionsartige Vermehrung


Das Hochwasser in den Donau-Auen werde die Gelseninvasion ebenfalls begünstigen, so Seidel in orf.at. Insekten, die im Hochwasser entstehen, vermehren sich dadurch nämlich explosionsartig. Doch selbst schon eine minimale Wassermenge reicht aus, um mehrere hundert Gelsen heranwachsen zu lassen. – Insbesonders Garten- oder Terrassenbesitzer können sich die Plage daher auch selbst bereiten: Durch z.B. eine unachtsam stehen gelassene, wassergefüllte Gießkanne oder einen alten Autoreifen.

Geruch und Wärme als Lockstoff für Gelsen

Wenn es darum geht,
Opfer auszuwählen, orientieren sich Gelsen an zweierlei Dingen: am
Geruch, sowie an der von Menschen abgestrahlten Wärme. Nicht
entscheidend ist hingegen der Blutzuckergehalt der unfreiwilligen
Spender. Die oftmals geäußerte Vermutung, dass Menschen mit "süßem
Blut" besonders häufig gestochen werden, ist daher lt. Experten falsch.

Anti-Gelsenmittel – im Vergleich

Jedes Jahr aufs neue stellt sich daher die Frage, was wirklich gegen die lästigen Blutsauger hilft. – Wir haben sämtliche Möglichkeiten der Abwehr.

  • Beliebt sind so genannte Repellents (Mittel gegen Gelsen, Lotions, etc.), die direkt auf die Haut geschmiert, den Stechmücken den Appetit vermiesen sollen.
  • Weniger wirksam sind (lt. Vergleichsstudien) diverse Hausmittel. So vertreibt Knoblauch zwar vielleicht Gelsen – aber mitunter auch Mitmenschen. Katzenminze kann Gelsen bis zu zehn Mal effektiver vertreiben als so manch chemisch hergestellte Insektenschutzmittel. Ätherische Öle – wie Zitronendüfte, Sandelholz, Eukalyptus, Minze, Zimt oder Anis – haben zwar eine gewisse Wirkung, allerdings sind sie nicht dazu gedacht, sie unverdünnt auf die Haut zu schmieren. Und Duftlampen wirken bestenfalls nur in geschlossenen Räumen.
  • Beliebt und durchaus effektiv: ein Fliegengitter.

Was tun, wenn der Dippel juckt?

  • Einfach, weil schnell zur Hand: der Saft einer Zwiebel. Einfach eine Scheibe von der Zwiebel runterschneiden, auf die Bissstelle legen und mit einem Tuch fixieren. Riecht zwar vielleicht etwas unangenehm, aber der Saft der Zwiebel enthält reizmildernde Schleimstoffe, was sofort gegen den Juckreiz hilft und außerdem entgiftend wirkt.    
  • Auch eine Möglichkeit, wenn man weiß, wo man ihn findet: Spitzwegerich.

  • Immer mit dabei, und daher auch sehr beliebt: Spucke. Obs wirklich ein anerkanntes Heilmittel gegen einen juckenden Gelsendippel ist, sei dahin gestellt. Kurzfristig helfen tut's aber allemal. – Auch hilfreich: den Gelsendippel mit dem Fingernagel kreuzweise eindrücken.

Hast du noch ein paar andere Tipps und Tricks, was gegen Gelsen hilt? – Dann schick uns doch deine Vorschläge an redaktion@wienerbezirksblatt.at, Betreff: Gelsen! Die besten Tipps unserer werden veröffentlicht.
       

  • Adresse: Donauinsel -, 1220 Wien

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