Die große Welt der kleinen Lokomotiven

„Wenn ich einmal groß bin, dann werd ich Lokführer.“ Früher einmal, vor langer Zeit, als der Schreiber dieser Zeilen noch ein kleiner Bub und die heutige virtuelle Welt noch bestenfalls Science-Fiction war, wollten viele Burschen Lokführer werden. Oder Astro­naut. Oder, wenn das Talent da war, Fußballspieler. Aber bleiben wir beim Lokführer. Die Mitglieder des Modelleisenbahnklubs „BK 1951“ (BK steht für Karl Bogner, der 1951 Gleise und Fahrzeuge der berühmten Firma Kleinbahn kaufte und den Bahnhof Tullnerbach-Pressbaum in seiner Wohnung in der Mariahilfer Straße 108, den heutigen Klubräumlichkeiten, nachbaute) haben sich ihren Jugendtraum erfüllt. Wenngleich in „etwas kleinerer“ Ausführung.

Modellverein hat ein Dutzend Lokführer

Der Modellverein, der im nächsten Jahr sein 60-Jahre-Jubiläum feiert, besteht aus zwölf Mitgliedern. „80 Prozent davon sind pensionierte Bundesbahner“, verrät Obmann Walter Brauneis, der seit 37 Jahren Vereinsmitglied ist. Neue Mitglieder werden aufgenommen, wenn die zwölf aktuellen „Ja“ sagen. „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Ein neues Mitglied muss zu uns passen“, erklärt Brauneis.
Jeden ersten und dritten Freitag im Monat gibt es von 14 bis 18 Uhr Fahrtage. Der Eintritt dazu ist frei. Die Zusammenstellung der Züge ist im Zugbildeplan geregelt. „Unser Betrieb ist abwechslungsreich, er macht nicht nur uns Spaß, sondern fasziniert auch unsere Gäste“, verspricht Brauneis allen Modelleisenbahnfreaks ein echtes Erlebnis.

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