Arman Rastegar

Die letzte Bastion gegen Verdummung

Kultureinrichtungen, Unis und leistbare Wohnungen, das ist das Konzept der IG Funkhaus zur Beibehaltung des ORF-Funkhauses als Kulturstandort. 

Vor einigen Wochen ist die Frist für die Anbotslegung zum umstrittenen Kauf des ORF-Funkhauses in der Argentinierstraße abgelaufen. Die IG Funkhaus, eine Interessensgemeinschaft aus zahlreichen Künstlern, Prominenten und Zivilbürgern, ist eine von neun Kauf-Interessenten, mit denen die ORF-Führung in die nächste Verhandlungsrunde treten will. Den gebotenen Kaufpreis will die IG rund um Künstler wie Karl Markovics, Manuel Rubey oder Willi Resetarits nicht nennen. Gemunkelt wird über eine Summe von rund 32 Millionen Euro, die per Crowdfunding gesammelt werden soll.

Vor einigen Tagen hat die IG ihre Pläne vorgestellt, wie sie das 15.000 m² große Areal im Fall eines Zuschlags nützen will. Das eingereichte Konzept sieht vor, die Radiosender Ö1 und FM4 im weiterhin öffentlich zugänglichen Funkhaus als „Kultur-, Bildungs- und Medienstandort“ zu behalten. Außerdem sollen sich (Kultur-)Einrichtungen und universitäre Institutionen, wie etwa das Vinzi-Projekt von Cecily Corti oder die TU Wien auf dem Areal einmieten können. Nicht auszuschließen ist, dass auf den Flächen auch neuer „leistbarer und inegrativer“ Wohnraum entstehen könnte.

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