Die neuen Regeln für den Straßenstrich im Bezirk

Grundsätzlich gilt: Prostitution wird durch die Nachfrage bestimmt: Ohne Freier keine Prostituierten. "Das von mancher Seite geforderte generelle Verbot der Straßenprostitution erachte ich als billigen Populismus. Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass Verbote nur zu einem Erstarken der illegalen Prostitution führen“, so Bezirksvorsteher Zatlokal.

Stärkere Kontrollen auch für die Freier

Das neue 7-Punkte-Programm soll nun Hilfe für die Sexarbeiterinnen und die betroffenen Anrainer bringen:
? Beschwerde- und Konfliktmanagement durch das Projekt "Sophie mobil“, das eine Hotline einrichtet und Beschwerden entgegennimmt: Montag bis Freitag 10–17 Uhr, Tel.: 0676/88 666 222.
? Im Rahmen eines Feldversuchs wurden zwei neue Straßenzüge im 15. Bezirk für die Straßenprostitution bestimmt: Linke Wienzeile 278 (zwischen Anschützgasse und Jheringgasse), Linzer Straße gegenüber
Nr. 3 (zwischen Johnstraße und Winckelmannstraße).
? Das Prostitutionsgesetz regelt die Prostitutionsausübung, an einer Novellierung wird gearbeitet. Angedacht ist unter anderem eine Meldepflicht für Prostitutionslokale, Kondompflicht für Freier bzw. ein Verbot von "Unsafer Sex“.
? Verstärkte Kontrollen von Schutz- und Verbotszonen durch die Polizei
? Eine 3-Länder-Studie (Niederlande, Österreich, Schweden) als Basis für weitere Schritte
? Hilfe für Opfer des Frauenhandels
? Sozialarbeiterische Betreuung für Prostituierte vor Ort

  • Adresse: Linke Wienzeile 278, 1150 Wien

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