Wikimedia/Johann Werfring

Die Rochuskirche des hl. Sebastian

Historisches über die Landstraße  

Unweigerlich mit dem 3. verbunden, ist die Rochuskirche eines der Wahrzeichen der Landstraße.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts als Klosterkirche errichtet, ist sie heute Markenzeichen der Landstraße: Die Pfarrkirche St. Rochus. Ferdinand II. gab den Anstoß für das Gotteshaus, als er auf Geheiß seiner Gattin Eleonore dem Augustinerorden einen Weingarten schenkte, der von der Landstraßer Hauptstraße bis zur Ungargasse reichte. Den Grundstein für den Bau legte allerdings erst Ferdinands Sohn, Ferdinand III., der sich als erster Herrscher aus dem Hause Habsburg auch einen Namen als Komponist machte.

Kleine Besonderheit
1683 wurde die anfangs dem heiligen Sebsatian geweihte Kirche von den Osmanen schwer beschädigt, bald darauf wiederhergestellt. Bis 1812 diente die Kirche als Lazarett für französische und österreichische kriegsgefangene Soldaten. Erst danach wurde sie wieder den Weltgeistlichen übertragen. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche gehört heute zu den wenigen römisch-katholischen Kirchen, in denen der Priester die Messe mit dem Rücken zum Volk gewandt zelebriert.

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