Die Wiener reißen sich um den E-Bike-Bonus

So grimmig kalt das neue Jahr auch begonnen hat: Das neue Liebkind unter den alternativen Antriebsformen für die warme Jahreszeit steht schon jetzt fest: das Elektrofahrrad. „Die ersten 1.000 in Wien gemeldeten Personen, die sich an uns wenden, bekommen unbürokratisch eine Förderung im Umfang von 30 Prozent des Anschaffungspreises, aber maximal 300 Euro“, erklärt die Leiterin der MA 22, Karin Büchl-Krammerstätter.

Neues Jahr startet mit Antragswelle

Mit dem großen Ansturm wurde erst mit dem Beginn der Werbemaßnahmen der Partnerfirma Sports Experts und dem großen Bike-Festival auf dem Rathausplatz am 10. und 11. April gerechnet. Dem kamen aber Diskonter wie Penny Markt mit brauchbaren E-Bikes zu Schleuderpreisen zuvor. Anfang März zählte man daher schon über 100 Anträge für den Zuschuss der Stadt Wien. Für weiteres Interesse an der Aktion sorgt die in vielen Medien behandelte Ankündigung der Wien Energie, in Zusammenarbeit mit Umweltstadträtin Ulli Sima öffentliche Ladestationen für das abgasfreie Fortbewegungsmittel zu errichten. Daher dürfte das E-Bike zur echten Alternative in Sachen städtische Fortbewegung werden. Die Kosten beschränken sich auf 80 Cent pro 100 km für den elektrischen Strom. E-­Bikes ­unterscheiden sich optisch trotz Akkus nur unwesentlich von konventionellen Fahrrädern, nehmen mühelos Steigungen, erreichen gut 30 km/h Geschwindigkeit und haben eine typische Reichweite von 40 km (im Elektrobetrieb).

Förderung

Der Zuschuss im Umfang von 30 % (maximal 300 Euro) des Kaufpreises kann bis 31. Dezember 2010 für alle handelsüblichen E-Bikes beantragt werden. Informationen gibt es im Internet auf www.natuerlich.wien.at und unter Tel.: 4000-73519.

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