Döbling: Anlegestelle in Nussdorf kommt weg

Schiffsfahrten auf der Donau werden bei Touristen immer beliebter. Ebenso Radtouren entlang des Europa-Radwegs am Donaudamm. Bei der Schiffsanlegestelle in Nussdorf wird das zu einem Problem. "Durch die starke Zunahme an Schifffahrt und Radverkehr kommt es zu einem Sicherheitsrisiko für alle Beteiligten auf dem Treppelweg", warnt die Döblinger Gemeinderätin Barbara Novak. In Nussdorf können über zehn Schiffe gleichzeitig anlegen. Die hunderten Passagiere müssen dann mit Bussen und Taxis in die Innenstadt befördert werden. "Die Autobusse müssen ein Fahrverbot erhalten", fordert Novak.

Verlegung zur Reichsbrücke

Ein weiterer triftiger Grund für eine Absiedelung ist die Umwelt: "Die Schiffsanlegestelle ist ein ökologischer Super-GAU. Weil in Nussdorf kein Stromanschluss vorhanden ist, stehen die Schiffe mit laufendem Motor an der Anlegestelle und Abwässer werden direkt in die Donau geleitet“, so Barbara Novak. Der Wiener Gemeinderat hat nun auch seine Zustimmung erteilt. Die Schiffsanlegestelle soll wieder zur Reichsbrücke zurückverlegt werden. 

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