Döbling: Anrainerparkplätze gefordert

"Es ist anscheinend nicht genug, Bezirksvorsteher Tiller aufzufordern, ein Parkpickerl einzuführen", sagt SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl. "Deswegen wollen wir jetzt die Umsetzung dieses Pilotprojekts." Mandl und die SPÖ Döbling fordern Anrainerparkplätze für die Bewohner in Heiligenstadt und Oberdöbling. "Das wäre einzigartig in einem Bezirk ohne Parkpickerl."

Mindestens zehn Prozent Anrainerparkplätze

Bisher gibt es Anrainerparkplätze nur in den Bezirken 6 bis 8. Dabei werden alle vorhandenen Stellplätze in einem bestimmten Gebiet gezählt und zehn Prozent davon für Anrainer reserviert. Ein besonderes "Pickerl" am Auto garantiert, dass nur die Bewohner des Gebietes auf den gekennzeichneten Flächen parken. "Wir wollen aber mindestens zehn Prozent reservierte Stellplätze für Anrainer – je mehr, desto besser", sagt Mandl.

Zu wenig Parkplätze bei den U-Bahnen "Heiligenstadt" und "Spittelau"

Besonders im Bereich der U-Bahn-Stationen in Heiligenstadt und Oberdöbling ist die Stellplatzsituation für die Anrainer dramatisch. Pendler stellen hier ihre Autos kostenfrei ab und fahren dann mit den Öffis weiter an ihre Arbeitsplätze. Ein Parkpickerl für die betroffenen Gebiete hat Bezirksvorsteher Tiller abgelehnt. Sein Vize von der SPÖ, Anton Mandl, hofft mit Anrainerparkplätzen auf Erleichterung. Am 27. Juni wird in der Bezirksver tretung darüber abgestimmt.

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