Donaustädter gedachten den Opfern des Nationalsozialismus

Das Motto lautete: „Niemals vergessen! – Erst wenn die Erinnerung stirbt, ist der Weg frei, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen". Die Wanderung verband die Menschen in gemeinsamem Gedenken an die schrecklichen Ereignisse während der nationalsozialistischen Diktatur. Damit die zahllosen Opfer niemals vergessen werden und sich dies niemals wiederholt.
Im Gedenkwald wurden die BesucherInnen durch den Bezirksvorsteher Norbert Scheed begrüßt und gemeinsam wurden, mit Begleitung der Musikschule Donaustadt das „Dachaulied" von Jura Soyfer, dem in Dachau ermordeten österreichischen Schriftsteller und Dichter und das „Das Lied der Moorsoldaten" aus dem KZ Börgermoor gesungen.
Zusätzlich erhielten die TeilnehmerInnen farbige Aufkleber. KZ-Häftlinge wurden in den Konzentrationslagern mit farbigen Stoff-Dreiecken, deren Spitze nach unten zeigte „gekennzeichnet". Diese Winkel sollten die Häftlinge stigmatisieren. Die TeilnehmerInnen der Wanderung trugen farbige Aufkleber und wiesen einmal mehr auf die verabscheuungswürdige Ideologie der NS Zeit hin.
Im Laufe der Wanderung schlossen sich, nachdem sie den Anlass der Veranstaltung hinterfragten, zahlreiche Donaustädterinnen und Donaustädter spontan an den Gedenkmarsch an.
Am Ende der Wanderung wurde von Nationalrätin Ruth Becher und Bezirksvorsteher Norbert Scheed ein Kranz beim Mahnmal in der Raffineriestraße/Lobrgundstraße niedergelegt und die TeilnehmerInnen legten Steine, nach jüdischer Tradition im Gedenken auf das Mahnmal.

  • Adresse: Raffineriestraße, 1220 Wien

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