Dreimal Brandauer in „Familien-Stu?ck“

Ein Mehrfamilienhaus in der Pointengasse in Hernals. Hier leben der Sohn von Bu?hnenlegende Klaus Maria Brandauer, nämlich der Komponist Christian Brandauer, dessen Frau Natalija Jurkovic Brandauer und Töchterchen Lena ganz oben im Dachgeschoß.

Vom Wohnzimmerfenster aus blickt man auf herbstliche Baumwipfel. Doch fu?r romantisches Seele-baumeln-Lassen ist derzeit wenig Zeit. Die Proben fu?r das musikalische Jugendstu?ck „Ich bin Viele“ im Kinder- und Jugendtheater Dschungel Wien laufen auf Hochtouren.

Mama Natalija fu?hrt Regie und hat das Buch geschrieben, Papa Christian macht die Musik, Tochter Lena (12) spielt die Hauptrolle. Premiere des Stu?cks u?ber die Nöte der Pubertät ist am 27. November – dementsprechend groß ist die Vorfreude.

„Ich bin Viele“ geht’s um eine dreizehnjährige Prinzessin, die es nicht leicht in der Schule hat. Nicht genug, dass ihr homosexueller Vater als Travestie-Star auftritt, ihre verru?ckte Oma nur peinliche Laute von sich gibt, nein: Sie macht sich auch noch die gefu?rchtete Mitschu?lerin Ghana zur Feindin – fu?r Zores ist gesorgt.

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Ehemann und Ehefrau? Ist Christian beleidigt, wenn seine Frau, die Regisseurin, etwas bemängelt? „Und wie“, sagt er im Interview. „Aber danach bin ich fast immer dankbar. Ich fu?rchte, ich bin besser, wenn sie dabei ist.“

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