Eigene Garage für Drahtesel

Geplant ist die gleichzeitige Fertigstellung und Eröffnung im Oktober dieses Jahres. Seit einiger Zeit laufen ja schon  die Arbeiten am Wiental-Highway – so wurde an der Rampe in Hietzing und der neuen Brücke bei der Astgasse in Penzing gebaut. Mit der Fertigstellung des Highways wird es erstmals möglich sein, mit dem Drahtesel bis ans Stadtende nach Hadersdorf zu fahren. Oder umgekehrt vom Stadtrand Richtung Wien.
Der neue Radweg gibt der Kennedybrücke, die in den 1960er Jahren erbaut wurde und eine Drehscheibe für Fuß­­gänger, Bim- und Autofahrer darstellt, noch eine zusätzliche Bedeutung als Radverkehrsknotenpunkt. "Das sind ideale Voraussetzungen und daher errichten wir eine moderne und komfortable Rad-Garage mit rund 100 sicheren und wetterfesten Abstellplätzen“, betont dazu Verkehrsstadtrat Rudi Schicker.
Durch das neue Angebot sieht er "einen weiteren Anreiz für die Menschen aus Hietzing und Penzing, mit dem Rad bis zur Kennedybrücke zu fah­ren, um dann das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen“, so Schicker. Betrieben wird die „Kennedy-Radgarage“ von der WIPARK, die auf 30 Standorte in ganz Österreich verweisen kann. Aber: "Garagen zu bauen heißt nicht automatisch Abstellplätze für Autos zu errichten“, so Manfred Ermischer von der städtischen Parkraumbewirtschaftung. Und ergänzt, "dass bei der Planung auf attraktives Design und komfortable Ausstattung geschaut wird“.

Garage wird die Brücke aufwerten

Gut so. Wie in der Grafik oben zu sehen ist, wird die Garage im nördlichen (Penzinger) Teil der Kennedybrücke errichtet. Und genau dieser Bereich ist derzeit höchst unattraktiv und praktisch ungenützt. Für die Kennedybrücke kann der Neubau nur eine Aufwertung bedeuten. Die Gesamtkos­ten für das Projekt betragen 285.000 Euro.

Sicherheit wird großgeschrieben

Eine Frage, die für die künftigen Garagen-Benützer wichtig ist: Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Der Zugang ist über die Ostseite der Brücke und eine „Sicherheitsschleuse“ geplant. „Sicher ist sicher?– immerhin möchte man sein Rad ja dort wiederfinden, wo man es abgestellt hat“, betont ­­
Ermischer. Ein Magnetkartenleser für Kredit- und Bankomat-Karten dient der Bezahlung ebenso wie dem Zutritt und soll Unbefugte fernhalten. Zusätzlich sollen die Glasfassade und eine starke Beleuchtung für Sicherheit sorgen. Und der Preis? Nur 1 Euro wird die ­Tagesgebühr betragen – also fast ein Geschenk.

  • Adresse: Kennedybrücke, 1130 Wien

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