Ein 43-Meter-Turm flog in die Luft!

Zahlreiche Schaulustige ließen sich das Spektakel an der Brünner Straße nicht entgehen: „Sehr toll! Das war eine Sprengung vom Feinsten", jubelten sie. Das war ganz im Sinne der „Veranstalter", des österreichischen Bundesheers. „Wir wollten keine robuste, militärische Sprengung, das alles sollte ,sophisticated‘ ablaufen", so der Wiener Militärkommandant Karl Schmidseder nach der Sprengung. In Abständen von wenigen Tausendstelsekunden wurden rund zehn Kilo Sprengstoff, verteilt auf 270 Sprengladungen, gezündet. Vor und während des Spektakels wurde der umliegende Straßenverkehr von der Polizei angehalten.
Die Sprengung verlief bis auf eine kurze Verzögerung – ein PKW stand in der Gefahrenzone – ohne Zwischenfälle. „Damit liegen wir genau im Zeitplan für die Errichtung des neuen Krankenhauses, so Wilhelm Marhold, Direktor des Krankenanstaltenverbunds.
Bereits im Juli soll mit den Vorbereitungen für die Aushubarbeiten begonnen werden, die Arbeiten für den Rohbau sollen im zweiten Halbjahr 2012 starten. Das moderne Krankenhaus Nord wird auf dem früheren ÖBB-Gelände errichtet, die Teilinbetriebnahme des 800-Betten-Spitals soll 2015 erfolgen. Komplett in das neue Spital übersiedeln werden das bisherige Krankenhaus Floridsdorf, die Semmelweis-Frauenklinik und das Orthopädische Krankenhaus Gersthof.
?Infos: www.wienkav.at

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