Ein Abend bei den Betrieben

Es waren lehrreiche Abendstunden in der Missindorfstraße 21. Wobei es für Bezirks­chefin Andrea Kalch­brenner und den Leiter der Wirtschafts­agentur Wien Gerhard Hirczi auch darum ging, zu schauen, ob die eingesetzten städtischen Fördermittel effek­tiv verwendet werden.

Ein revolutionäres Medizin-Verfahren

Erste Station war die "Laser­gruppe Hans Prihoda“ (sechs Mitarbeiter, 1 Million Euro Umsatz). Die Hightech-Firma forscht seit Jahren auf Hochtouren. Gemeinsam mit dem Wiener AKH wurde eine Methode erarbeitet, um in Zukunft bei Knochendefekten (z. B. ­nach Tumor-Opera­tio­nen) Eigenknochen zu implan­tieren, die im Körper des Patienten gezüchtet werden können. Diese neuartige Technik soll teure und komplizierte Implantierungen ersparen, die bis dato das Risiko einer Unverträglich­keit mitbringen.

Präzise Teile für Hochtechnologie

Anschließend ging es weiter zur ­Firma "Ernst Wittner“, die mit 15 Mitarbeitern 1,7 Millionen Euro im Jahr umsetzt. Dieser Betrieb hat sich auf die Herstellung von Spritzgusswerkzeugen und die Fertigung von präzisen Kleinteilen spezialisiert. Gemeinsam mit der Technischen Universität wird viel geforscht und entwickelt. Anwendungsgebiete sind u. a. die Telekommunikation, Wassertechnik und Pharmazie.
"Es ist toll, zwei Hightech-Firmen in Penzing zu haben, die sich wohlfühlen und nicht an eine Abwanderung in den Osten denken“, so Kalchbrenner.

  • Adresse: Missindorfstraße 21, 1140 Wien

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