Ein Polizei-Award geht ans LKA-West

„Wir machen nichts anders als alle anderen Kollegen“, gibt sich der Kriminalbeamte Bezirksinspektor K. bescheiden. „Unsere Gruppe ist in der glücklichen Lage, aus relativ jungen und höchst motivierten Kollegen zu bestehen (…) und außerdem im Westen Wiens die Möglichkeit zu haben, uns fast ausschließlich mit Schwerkriminalität auf dem Eigentumssektor beschäftigen zu können.“ 

Der Polizei-Award „133“ ging an K. für die Festnahme eines führenden Mitglieds einer kriminellen Organisation, die innerhalb von sechs Monaten 290 Einbruchsdiebstähle verübt hatte.
Die Arbeit in den Bezirken 14 bis 19 unterscheide sich nicht wirklich von der in anderen Regionen. „Im Westen steht allerdings eine breite Palette von Einbruchsobjekten zur Verfügung – von Substandardwohnungen bis zu Villen.“
Darauf angesprochen, ob ein Award wie dieser dem Image der Polizei zugutekommen könne, meint K.: „Das Image der Polizei war immer gut. Im Vergleich zu anderen Ländern glaub ich, dass die Polizei in Österreich ein großes Ansehen genießt. Jeder, der im positiven Sinn mit der Polizei zu tun hatte, wird nicht von einem angeknacksten Image sprechen. Wer im negativen Sinn mit ihr zu tun hatte, wird natürlich seinen Unmut kundtun.“
Derzeit läuft die große Aufnahmeaktion der Wiener Polizei. Auch im LKA-West erfüllt laut K. kaum eine der Gruppen den Sollstand. Was es braucht, um in der Einbruchsbekämpfung zu arbeiten? Hier scheint sich die Arbeit der Kriminaler nicht von der anderer zu unterscheiden: „Freude an der Arbeit. Eine Gruppe, die am selben Strang zieht, und Unterstützung durch Vorgesetzte.“

  • Adresse: Wattgasse 15, 1160 Wien

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