Ein Polizist hat viele Chancen

Wenn man Jugendliche fragt, was sie einmal machen möchten, bekommt man beinahe immer dieselben Antworten: „Irgendwas mit Menschen" – „Irgendwas mit Tieren" – „Irgendwas mit Medien". Der Beruf des Polizisten deckt dabei gleich alle diese Bereiche ab. Streifenbeamte
ku?mmern sich um Menschen in Not, Polizeihundefu?hrer um die „Kollegen mit dem dicken Fell" mit dem guten Riecher und Mediensprecher informieren die Öffentlichkeit u?ber den Stand von Kriminalfällen.

Aufnahmetest
Das und viele weitere Zusatzausbildungen lassen jeden Einsteiger vom abwechslungsreichen Berufsalltag bis zum Ruhestand träumen. Doch bevor es so weit ist, mu?ssen alle Anwärter zum Auswahlverfahren. Bei dem wartet ein herausfordernder vierstu?ndiger, schriftlicher Aufnahmetest samt persönlichem Gespräch und Sporttest. Hier entscheidet sich die weitere Berufslaufbahn jedes einzelnen Bewerbers. Soziale und kommunikative Kompetenzen sind in diesem Beruf unverzichtbar. Alle „Rambos", die schnell schießen und langsam denken,
haben beim Aufnahmetest keine Chance. Wichtig fu?r alle Bewerber ist, dass seit Beginn dieses Jahres die Mindestgröße und das Höchstalter der Bewerber nicht mehr zum Tragen kommen. Dafu?r wird zusätzlich zum Sporttest auch eine Rettungssimulation durchgefu?hrt. Auch Zivildiener sind nicht mehr von der Bewerbung fu?r den Polizeidienst ausgeschlossen. Der Unterricht beinhaltet sowohl rechtliche Grundlagen als auch Kriminalistik, Persönlichkeitsbildung, Tatortarbeit sowie Einsatztraining und wird von erfahrenen Polizisten
durchgefu?hrt.

Chancenreich
Nach zwölf Monaten Theorie mu?ssen die Polizeianwärter zwei Monate Dienst auf einer Polizeiinspektion versehen. Nach weiteren sieben Monaten theoretischer Schulung und allen bestandenen Pru?fungen ist ein dreimonatiges Praktikum vorgesehen. Auch Bewerber mit Migrationshintergrund sind sehr gefragt. Jeder Polizist erhält die Chance, bis nach ganz oben aufzusteigen. Es wird darauf geachtet, dass die verschiedenen Laufbahnen nachvollziehbar sind. So hat etwa Brigitte Schebesta acht Jahre lang in Floridsdorf ihren Streifendienst geleistet, ehe sie fu?nf Jahre als Einsatztrainerin bei der Wiener Einsatztruppe Alarmabteilung (WEGA) tätig war. Nebenbei hat sie ihr Studium der Politikwissenschaftenmit dem Bachelor abgeschlossen. „Jetzt arbeite ich in der Pressestelle der BPD Wien",berichtet die Beamtin. Detaillierte Informationen fu?r die Bewerbung findet man unter www.polizei.gv.at.

  • Adresse: Maria-Jacobi Gasse 1, 1030 Wien

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