Ein starker Einbruch in der Mariahilfer Einbruchstatistik

Das Jahr 2009 war in Mariahilf kein gutes Jahr für Langfinger. Gegen den österreichischen Trend waren die Einbruchzahlen rückläufig: Knackten 2008 noch 313 Diebe Wohnungen, wurden im Vorjahr „nur mehr“ 270 Wohnungseinbrüche verübt. Eine Tendenz, die sich fortzusetzen scheint?– im Jänner 2010 gab es nur 11 Einbrüche. Auch bei Diebstählen aus Autos gibt es eine Erfolgsmeldung. 2008 wurden noch 641 Mal Handys & Co zum Diebesgut, im Vorjahr nur mehr 421 Mal.

Schwerpunktsetzung

Mit ein Grund für die positive Entwicklung waren Schwerpunktaktionen von Polizei und Zivilstreifen. „Die Änderung unserer Strategie blieb nicht ohne Wirkung“, erklärt Stadthauptmann Franz Zankel. Etliche Ladendiebe auf der Mariahilfer Straße wurden auf frischer Tat ertappt. Auch ein Serientäter konnte geschnappt werden – er zeichnete für 70 (!) PKW-Einbrüche verantwortlich.
„Die gute Arbeit der Polizei ist beachtlich und die Trendumkehr gibt ihr recht. Und das, obwohl der Personalstand der Mariahilfer Exekutive nicht aufgestockt wurde“, freut sich Bezirkschefin Renate Kaufmann, die sich für den Sechsten zusätzliche Beamte wünschen würde. „Noch stärkere Polizeipräsenz auf der Mariahilfer Straße und am Naschmarkt würde Laden- und Taschendiebe abschrecken.“
Kaufmann streicht die gute Zusammenarbeit mit dem Stadthauptmann hervor: „Wir tauschen uns regelmäßig bei den Sicherheitstreffen aus.“ Die Informationsabende zu diesem Thema wurden von der Bevölkerung gut angenommen.

* Infos zum Thema Sicherheit bietet der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst in der Andreasgasse 4, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr.

  • Adresse: Nelkengasse 4, 1060 Wien

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