Ein wunderbarer Waschsalon

Der Waschsalon ist ein beliebtes Sujet. Gerne wird er in Filmen als Ort wundersamer Begegnungen außergewöhnlicher Menschen gezeigt. Ein Lokalaugenschein in einem neu eröffneten Salon auf der Hernalser Hauptstraße 123 zeigt: Hier trifft man wirklich außergewöhnliche Menschen. Etwa den 35-jährigen Künstler Tobith, der sein Atelier ums Eck hat und regelmäßig hier wäscht – seine derzeitige Freundin hat er auch in einem Waschsalon kennengelernt. Grundsätzlich hat die saubere Serviceeinrichtung im 17. Bezirk, die von der Kette "Green & Clean“ betrieben wird, mit den eher schmuddeligten Filmvorbildern (etwa in "Mein wunderbarer Waschsalon“) nicht viel gemein. Es blitzt und blinkt – helles Grün und Weiß harmonieren hervorragend mit dem Chrom der modernen Maschinen. Auf einem großen Flatscreen kann man gerade ein Tennismatch verfolgen. Hier können auch Vorhänge und Steppdecken gewaschen werden. Die Maschinen sind energiesparend,
das Waschmittel biologisch abbaubar
. Die Salons von "Green & Clean“ wollen sich als ökologische Alternative zu chemischen Putzereien verstanden wissen.

Ein Ort der Hygiene und der Begegnung

Der stellvertretende Geschäftsführer Peter Rizzolli ist eher zufällig ins "Sauberkeitsbusiness“ gerutscht, mittlerweile hängt er allerdings mit "Leib und Seele“ dran. Der gelernte Tischler kommt aus Südtirol, lebt aber seit 20 Jahren in Wien. Sein Sohn ist Stammkunde bei "Green & Clean“ – er wäscht die Trikots seiner Fußballmannschaft hier. Und auch an diesem Abend bestätigt sich, dass Waschsalons durchaus Orte der Begegnung sind: Rizzolli und Tobith kommen ins Plaudern und stellen fest: Sie sind beide aus Südtirol.

  • Adresse: Hernalser Hauptstraße 123, 1170 Wien

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