Eine “mahlerische” Tour durch das Cottage

Gustav Mahler war 1909 Leiter der "New York Philharmonic Society“, musste 1911 jedoch unheilbar krank nach Wien zurückkehren. Im Sanatorium Löw, der heutigen Wiener ­Privatklinik in der Mariannengasse, schloss der große Komponist am 18. Mai für immer seine Augen. 2011 wird übrigens sein 100ster Todestag begangen.
Schon während seiner Zeit in Wien hatte Mahler auch im Cottageviertel gewohnt, in der Karl-Ludwig-Straße. 1879 schrieb Mahlers Freund, der Komponist Hugo Wolf, an seinen Vater: "Ich habe eine Jahreswohnung, Zimmer, Kabinett, Vorzimmer, Küche, Boden und Keller – natürlich möbliert. Auch habe ich ein gutes Klavier, für das ich jetzt noch keine Miete werde zahlen brauchen, weil mein Freund Mahler, der mir die Wohnung morgen abtritt, bis 1. gezahlt hat.“ Aus dem Brusatti-Buch ist nicht nur Biografisches über den in ­Kalischt (Tschechien) geborenen Komponisten zu erfahren, sondern auch Wissenswertes zur Stadtgeschichte. Die Wohnorte und Wirkungsstätten, aber auch Geschichten laden zu einem mahlerischen Spaziergang ein.

  • "MAHLER x 100 – von Alma bis Zemlinsky“, echomedia buchverlag, E  14,90, erhältlich im gut sortierten Buchhandel und auf: www.echomedia-verlag.at

1 Antwort
  1. waltraud kopecky says:

    Tut mir leid, aber die Mariannengasse ist im 9.Bezirk und nicht im 18Bezirk. Es ist doch auch in
    ihrem Plan richtig angegeben.
    Waltraud 18.Bez..

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