Eine Baustelle mit Rücksichtnahme

Bald ist das Lärm-Leid der Anrainer des geplanten Sozialmedizinischen Zentrums am Gürtel kleiner. Der Keller des neuen Stützpunkts für Mariahilf ist fast ausgehoben, die LKW-Fahrten werden dadurch weit weniger. Derzeit fahren ja bis zu 50 LKW täglich, um bis zu 1.000 Kubikmeter Erdmaterial von der Baustelle zu bringen. Im Frühjahr beginnt der Hochbau, dann wird das Baumaterial auf folgender Route transportiert: Gumpendorfer Straße – Eisvogelgasse – ­Meravigliagasse – Wallgasse. Denn aus technischen Gründen ist der Transport über den Gürtel nicht möglich. "Die Baufirma verspricht, auf die Anrainer Rücksicht zu nehmen", so BV Renate Kaufmann, die den ursprünglichen Plan des Transports durch die engen Gassen des Bezirks verhindert hat.

Ein Zentrum vom Feinsten als Lohn

Trotz Zeitdruck soll grundsätzlich nur von Montag bis Freitag gearbeitet werden. Und zwar zwischen 6.30 und 18.30 Uhr. Im Sommer bis 20 Uhr. In Verhandlungen mit dem Bezirk hat die Baufirma versichert, sich an die geltenden Gesetze (Baulärm- und Reinhalte­gesetz) ebenso penibel zu halten wie an die Auflagen der Behörden. Für Anrainer, die nähere Fragen zur Baustelle haben oder Mängel bekannt geben wollen, steht die Baustellenhotline unter (01) 955 59 zur Verfügung. Der Lohn für die einstweilige Lärm- und Staubbelästigung ist ein Sozialmedizinisches Zentrum vom Feinsten. Geht alles okay, wird das Zentrum im Sommer 2012 fertig. Samt Mutter-Kind-Zentrum, Seniorenwohnungen und der ­Dro­gen­beratungsstelle Gansl­wirt.

  • Adresse: Gumpendorfer Straße, 1060 Wien

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