Eine Karte, viele Verkehrsmittel

"Wir wollen weiter besser werden und die Öffis noch bequemer machen", sagt ­Vizebürgermeisterin Renate Brauner, "den Trend hin zum öffentlichen Verkehr weiter zu stärken ist die größte Herausforderung." Im Jahr 1993 waren in Wien noch 40 Prozent der WienerInnen mit dem Auto und 29 Prozent mit den Öffis unterwegs. Heute ist es umgekehrt: Nur noch 27 Prozent der Wege werden mit dem Auto und 39 Prozent mit den Öffis zurückgelegt. "Hier sind wir international vorbildlich!"

Vision der Mobilität

Ab 1. Jänner 2015 wird es die Jahreskarte der Wiener Linien im Scheckkartenformat geben und zusätzlich eine Mobilitätskarte für den Großraum Wien. "Wir möchten möglichst verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpfen", so Brauner. Die Vision: Mit dem Elektroauto von zu Hause in die WIPARK-Garage, das Auto dort an die Wien Energie-Ladestation anhängen. Weiter geht es mit der U-Bahn und mit dem ­CityBike schließlich ans Ziel. Die Mobilitätskarte soll mit 377 Euro im Jahr nur minimal teurer sein als die Jahreskarte der Wiener ­Linien. Die Wiener Stadtwerke investieren 1,8 Millionen Euro in die Mobilitätskarte.

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