Eklat bei den Grünen mit kaltem Putsch

Schon längere Zeit pfiffen es die Spatzen von den Dächern, dass Stellvertreterin Doris Müller am Sessel von Bezirksvorsteher Herbert Rahdjian säge. Jetzt gibt es einen überraschenden Spitzenkandidaten: den bisherigen Klubsekretär Alexander Spritzendorfer. Rahdjian hatte bereits vor der Abstimmung verlautbart, dass er nicht mehr zur Wahl antreten werde, sollte seine Stellvertreterin ­Doris Müller hinter ihm auf Platz zwei gewählt werden. SP-Gemeinderat Heinz Vettermann analysiert: "Offensichtlich ist auch der neue Kandidat ein grüner Apparatschik, das lässt nicht gerade hoffen, dass die Bezirksgrünen sich in Zukunft mehr für die Anliegen der Bürger im Bezirk einsetzen.“ SP-Spitzenkandi­dat ­Raphael Sternfeld zeigt sich verärgert: "Für inhaltliche ­Arbeit bleibt bei den Grünen offensichtlich keine Zeit.“

"SPÖ hervorragend im 8. aufgestellt“

Schon im Vorfeld gingen Berichte über die innerparteiliche Zerrissenheit der Grünen durch die Medien. "Lieber verwenden die Grünen offenbar wertvolle Zeit darauf, sich persönlich über die Medien Unfreundlichkeiten auszurichten.“ Dieses chaotische Gebaren schade dem Bezirk und gehe auf Kosten der Josefstädter. "Wir von der SPÖ sind mit einem engagierten Team hervorragend aufgestellt und setzen uns für die Themen ein, die den Bewohnern am Herzen liegen“, erklärt Sternfeld. "Zum Beispiel unsere Grünraum-Offensive und die Vision von der Josefstadt als kinderfreundlichster Bezirk Wiens. Daran sollen sich die Grünen ein Beispiel nehmen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie so rasch als möglich zurück an die Arbeit gehen.“

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