Eklat um Jacko-Stück: Fans drohen Künstlern

Ein "Panoptikum aus realer Biografie und Fantasie“ über den King of Pop und den "verstörenden Menschen hinter der Kunstfigur“ wollte Theaterleiter Simon Meusburger erschaffen – eingefleischte Jackson-Fans sind anderer Meinung: Auf Portalen wie mjackson.net, mjjackson-forever.com, kultur-channel.at und auf Seiten in Deutschland, der Schweiz und Slowenien tobt seit Tagen ein Disput über das "Machwerk“.

Die Reaktionen empörter Fans reichen von "schockiert“, "schrecklich“, "traurig“ bis "herzlos“, "respektlos“ und "abartig“. Hinzu kommen wüste Beschimpfungen, "E-Mail-Bombardierungen“ und "konkrete Drohungen“ gegen einzelne Künstler – in einem Fall erstattete das Theater sogar Anzeige. Worum geht’s in dem Drama? "Becoming Peter Pan – An Epilogue to Michael Jackson“ erzählt die "fiktive Geschichte eines Mannes, der sich Michael Jackson nennt und in eine Anstalt für psychisch Kranke eingeliefert wird, weil er glaubt, Peter Pan zu sein“ – für Millionen Jacko-Fans ein Affront. Meusburger versucht nun zu beruhigen und hat für 14. 12. eine Pressekonferenz im Theater in der Währinger Straße 46 einberufen.   

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