Endlich Ruhe? Neuer Antrag

Bereits Anfang des Jahres berichtete das WIENER BEZIRKSBLATT vom Hotspot „Bermuda­dreieck“. Das von der City-SP gefordert Fair-Play-Projekt gegen Ruhestörung wurde abgelehnt.
Bezirksvize Daniela Stepp: "Die Situation spitzt sich weiter zu, Lösungen wurden von VP-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel bislang nicht präsentiert.“ Noch dazu habe sich das Grätzel um Elisabethstraße und Eschenbachgasse zu einem weiteren Hotspot in Sachen Lokalszene entwickelt. Bei einer kürzlich erfolgten Kontrolle hagelte es Anzeigen, zahlreiche Auflagen wurden verletzt. "Während innerhalb der Lokale zahlreiche Gesetze greifen, gibt es für die Ruhestörung davor, im Freien, leider keine Handhabe“, so Stepp. "Hier wäre das Fair-Play-Projekt genau richtig eingesetzt.“
In 16 Bezirken schwärmen die geschulten Kommunikatoren und Vermittler seit 1. Mai aus, um das Gespräch mit den Menschen im Grätzel zu suchen, Konflikte zu erörtern und bei Ruhe- und Lärmstörung zu vermitteln. Gemeinderat Georg Niedermühlbichler weiß: "Es genügt oft schon, dass jemand vor Ort ist, um höflich auf zu lautes Benehmen aufmerksam zu machen. Wir fordern nach wie vor das Fair-Play-Projekt für die Innere Stadt.“ Die SPÖ stellt in der nächsten Bezirksvertretungssitzung erneut einen entsprechenden Antrag. "Wir hoffen diesmal auf ein positives Ergebnis – im Sinne der Citybewohner.“

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