Energie für Radler aus der Steckdose

Wiens erste E-Bike-Ladestation
an der Donau
nahe dem Bahnhof
Nussdorf ist erst der Beginn
einer ganz neuen Radfahr-Ära.
Bei deren Eröffnung ku?ndigte
Umweltstadträtin Ulli Sima
weitere Ladestationen in den
nächsten Monaten an.
600 Watt und nicht
mehr als 25 km/h
Befu?llt werden können Drahtesel
mit eingebautem Elektromotor
zwischen 8 und
20 Uhr – und zwar gratis. Die
erste Elektro-Tankstelle befindet
sich direkt am Donau-
Radweg beim Fahrradgeschäft
und -verleih „Donau-Fritzi“.

Voller Akku reicht für 90 Kilometer

Insgesamt können drei Akkus
aufgeladen werden, so Shopinhaber
Fritz Hammermayer. Er
werde – falls Bedarf besteht –
aber mittels Verteilerstecker
weitere Plätze schaffen, versprach
er. Sind die Batterien
völlig leer, benötige die Wiederbefu?llung
rund viereinhalb
Stunden. Dann hält der „Saft“
fu?r rund 90 Kilometer. „Fu?r
den Großglockner braucht
man allerdings zwei Akkus“,
weiß der Radexperte Hammermayer.
Errichtet
wurde die
Ladestation von Wien Energie,
die Stromkosten u?bernimmt
„Donau-Fritzi“.

15 weitere Stationen geplant

Nach diesem
Modell sollen im heurigen
Jahr bis zu 15 E-Bike-Stationen
errichtet werden – im Mai
etwa im Bereich summerstage.
Auch Gu?rtellokale hätten
schon reges Interesse angemeldet.
Rechtlich gesehen du?rfen
E-Bikes nur einen Motor haben,
der eine Leistung von 600
Watt und eine Geschwindigkeit
von 25 km/h nicht u?berschreitet.
Sonst gilt das E-Bike nicht
mehr als Fahrrad, sondern als
Moped, was strengere Gesetze
wie Ausweis- und Helmpflicht
zur Folge hätte.

  • Adresse: Donaupromenade 2, 1190 Wien

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