Daniel Zupanc

Felsenpinguin-Nachwuchs in Schönbrunn

Bei den bedrohten Felsenpinguinen im Tiergarten Schönbrunn sind seit Mitte April sechs Küken geschlüpft. Vier davon sind bereits in einem abgetrennten Bereich des Polariums untergebracht, die zwei Kleinsten sind noch hinter den Kulissen. Felsenpinguine sind durch Überfischung und Verschmutzung der Meere und auch durch den Klimawandel bedroht. Der Tiergarten Schönbrunn ist der einzige Zoo weltweit, der diese auffällige Pinguinart mit den leuchtend gelben Federbüscheln am Kopf jedes Jahr erfolgreich züchtet.

Noch tragen die Küken ein Dunenkleid, das nicht wasserabweisend ist. Deshalb hat ihr Gehege keinen Zugang zum Wasserbecken. Erst wenn sie die erste Mauser hinter sich haben, werden sie ihre ersten Schwimmversuche wagen. Bis dahin heißt es noch ordentlich wachsen: Zwischen einem und eineinhalb Kilogramm bringen die Küken derzeit auf die Waage. Die Tierpfleger füttern sie zwei Mal am Tag mit Sprotten und Heringen. Davor und danach geht es auf die Waage. 98 Felsenpinguine leben derzeit insgesamt in europäischen Zoos, 48 davon sind es nun allein in Schönbrunn.

© Daniel Zupanc

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