Floridsdorfs Zentrum ist bald „wohnlicher“

Im Herzen von Floridsdorf wird ein Vorhaben umgesetzt, das schon seit Jahren für Gesprächsstoff sorgt: Im ehemaligen Woolworth-Gebäude werden nun Wohnungen gebaut. 70 sind es insgesamt, im Dezember dieses Jahres sollen sie dann bezugs­fertig sein. Des Weiteren sollen im selben Gebäude ein Büro und medizinische Einrichtungen – eine Hautarzt-Ordination, eine Blutabnahmestelle und das Floridsdorfer Allergie-Zentrum – untergebracht werden. Im Erdgeschoß finden zwei Geschäftslokale Platz.

Den Plänen der Bezirkspolitik entsprechend wird der angrenzende Pius-Parsch-Platz künftig autofrei sein. Im Gegenzug wird eine – allerdings kostenpflichtige – Tiefgarage errichtet, die 61 Stellplätze umfasst. Die Garage soll gut ausgeleuchtet sein und Ladestationen für Elektroautos bieten.

Der Pius-Parsch-Platz, der jahrelang als „Aufenthaltsraum“ für Pkw diente, soll  in Zukunft den Floridsdorfern zur Verfügung stehen und hierfür attraktiv gestaltet werden. „Geplant sind Sitzgelegenheiten und Brunnen mit Wasserspielen“, verrät Bezirksvorsteher Georg Papai. Darüber hinaus ist vorgesehen, den Platz zu ­begrünen. Die Neugestaltungen entspringen nicht zuletzt der ­Initiative „Gemeinsam für Floridsdorf!“. Diese hat das Ziel, unter Einbeziehung  der ört­lichen Bevölkerung und der lokal ansässigen ­Geschäftsleute eine nachhaltige Verschönerung und Belebung des Gebiets rund um den Floridsdorfer Spitz herbei­zuführen.

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