Interview

Frau Maria Gaulhofer erzählt …

Frau Gaulhofer, wie lange leben Sie denn schon in der Kursana?
Ich bin vor 18 Jahren in die Residenz eingezogen, um in der Nähe meiner Tochter zu sein, die in Wien wohnt. Zu dieser Zeit sind mein Mann und ich noch in der Welt herumgereist, aber wir wollten uns ein warmes Nesterl schaffen, wo wir in Ruhe und Komfort alt werden können. Und mittlerweile ist es wirklich zu meinem ­Zuhause geworden.

Wie sieht ihr Alltag in der Kursana aus?
Jeden Tag bekomme ich um 7.30 Uhr mein Frühstück ans Bett geliefert. Das ist natürlich ein Luxus, mit dem ich gerne in den Tag starte. Mittagessen gibt es dann im Restaurant, und das Abendessen mach ich mir selbst in meiner Appartement-Küche. Und zweimal die Woche gibt es vom Haus aus Einkaufsfahrten, bei denen ich mitfahre.

Und Ihre Freizeit­aktivitäten?
Ich bin im Bridge- und im Tennis-Club. Tivoli organisiert auch regelmäßig Ausflüge zum Heurigen oder ins Museum. Sogar Tagesausflüge werden angeboten. Heuer geht es zum Wolfgangsee und ins Ausseerland. Aber da fahr ich nicht mehr mit. Das ist mir mit meinen 94 Jahren schon zu anstrengend. Das muss ich auch nicht. Ich habe es so schön hier. Ich muss sagen, mir ist wirklich
nie fad.

Ihr Appartement ist wirklich wunderschön …
Ja, das habe ich selbst nach meinem Geschmack eingerichtet. Ich habe auch meinen eigenen Garten und meine Rosen, die ich vor 18 Jahren beim Einzug gepflanzt habe. An denen schnipple ich bis heute herum.

Sogar einen Laptop haben Sie. Sind Sie denn online?
Natürlich bin ich online! Ich habe hier im Haus einen tollen Laptop-Kurs gemacht und bin ständig in regem Kontakt mit Freunden in Australien und den USA. Bis zu 70 E-Mails bekomm’ ich am Tag! 

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