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Frühlingsputz der Umwelt zuliebe

Scheinen die ersten Strahlen der Frühlingssonne durch´s Fenster, zeigt sich oftmals ein Bild des Grauens. Nämlich dort, wo der Staubwedel in den düsteren Wintermonaten nicht hingekommen ist. Höchste Zeit also, Reinigungsmittel, Waschlappen und Co. aus der Versenkung zu holen und die Wohnung frühlingshaft aufzufrischen. Doch auch beim Frühlingsputz gilt: der Klügere denkt nach. Mit etwas Know-How lässt sich unnötige Chemie vermeiden und die eigene Gesundheit schonen.

Ökologisch Putzen
Mikrofasertücher nehmen aufgrund ihrer Struktur mehr Schmutz als herkömmliche Stofftücher auf. Ideal geeignet sind sie vor allem für Allergiker, da sie angefeuchtet mehr Staub einsammeln und ungewollten Niesattacken vorbeugen. Frühjahrsputz heißt traditionsgemäß wieder einmal die Fenster zu putzen. Statt überteuerter Fensterputzmittel, überladen mit unnötiger Chemie, lassen sich Fenster auch mit einem Spritzer Geschirrspülmittel im Wasserkübel und Zeitungspapier zum Strahlen bringen. Für die Klomuschel – bekanntlich Hochburg für Bakterien und Uringestein – empfehlen sich statt fester Beckensteine, die entweder nur geringen bis keinen Reinigungseffekt erbringen, ein paar Tropfen Haushaltsessig. Für verstopfte Abflussrohre gilt: Heißes Wasser kann Wunder wirken.

Öko-Tipps
• Vermeiden Sie Reinigungsmittel mit Aufschriften wie „desinfiszierend“, „bakterizid“ oder „hygienisch rein“.
• Jene Menge, die am Etikett des Reinigungsmittels steht, ist ausreichend. Eine Überdosierung bringt gar nichts, sauberer als sauber wird‘s nicht. Außerdem können zu wenig verdünnte Reiniger zu Hautverätzungen führen.
• IMMER Gummihandschuhe verwenden!

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