Fuck the Pain Away oder Punk is Dead! Sex am Acker inspiriert von Kathy Acker

Ich zücke mein Messer, ich steige auf mein Pferd, ich bin dein Ritter/Retter. Ich habe die Scheiße angegriffen. Weil es keine neuen Geschichten mehr gibt, keine Spuren mehr, keine Erinnerungen mehr: darum gibt es mich. Ich habe nichts zu fürchten.
Ich will, dass Krieg ist. Darum geht’s.

Im Zuge des Nachwuchswettbewerbs 2009 im Theater Drachengasse zum Thema „Schöne Körper“ wurde das Theaterkollektiv Sequenz ausgewählt, sein eingereichtes Konzept „Fuck the Pain Away oder Punk is Dead! Sex am Acker“ zu einem abendfüllenden Stück zu produzieren.

Inspiriert von den Schriften der „Queen of Punk“, Kathy Acker (1947-1997), schickt das Theaterkollektiv Sequenz drei Körper und Stimmen auf die Reise. Manövriert sie durch Identitäten, Rebellionen und Träume.

„Ab dem Moment wo irgendwer 26 Jahre alt ist, ist er oder sie verrückt,
unfähig noch mit mehr als 1 % Effizienz zu kommunizieren. Genitalien
treffen sich aber keine Info geht durch.“
„Das Einzige, das ich erkennen kann, ist Folgendes: Immer wenn ich etwas bekomme, das ich will, ist es nicht gut genug. Eine Frau zu sein bedeutet für mich, ALLES zu wollen.“
Wie kann man in einer hoffnungslosen, gewalttätigen (letztlich banalen) Welt schreiben?
Träume von einem Ende, Träume von Zerstörung.
Sex bzw. eine sexuelle, eine körperliche Sprache versprechen Intensität und Auflösung. Eine Versuchsanordnung des absoluten Begehrens.
Nicht aufgeben. Das Unmögliche wollen.
Ich ist eine Andere. Ich ist eine Piratin. Eine Motorradbraut. Antigone. Eine Tochter. Don Quixote. Ich ist nicht Kathy Acker.

Es spielen:
Dinah Pannos
Katrin Schurich
Ines Rössl

Regie und Konzept: Maria Wlassow, Ines Rössl
Dramaturgie: Wolfgang Stahl
Assistenz: Katharina Diewald
Text: inspiriert von Kathy Acker

Eine Produktion von Theaterkollektiv Sequenz und Theater Drachengasse

  • Adresse: Fleischmarkt 20-22/1, 1010 Wien

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