Für mehr Energie und Lebensfreude

Je weniger Sonnenstrahlen im Herbst das Gemüt der Menschen erhellen, desto schwieriger ist es, sich zu ausreichender Bewegung zu ­motivieren – das kennen wir wohl alle aus eigener Erfahrung. Aber wollen wir wirklich zulassen, dass die ­ungeliebten Speckpölsterchen die Oberhand gewinnen? Und erst dann reagieren?

Überall sporteln

Besser, man beugt vor – und nicht nur mit Kniebeugen. Eine Vielzahl an Sportarten hält uns körperlich fit und ­gesund. Dazu kommt: Sport setzt Glückshormone (Endorphine) frei und wirkt hervorragend gegen etwaige auf­ziehende Verstimmungen, Lust­losigkeit oder gar Herbstdepressionen.

Die Wahl der Mittel steht jedem Menschen frei. Mehrere Wege ­führen zum Ziel, das Energie und Lebensfreude heißt. Aber womit beginnen? Bereits ein moderates Lauftraining hat positive Effekte auf den gesamten Stoffwechsel und hilft wirksam, den eigenen Körper in Balance zu halten. Bei Gelenkproblemen oder Übergewichtigkeit können es Nordic Walking, Power Walking oder Radfahren sein. In Tagen wie diesen – und auch an allen Tagen im Jahr – sind auch viel Zufußgehen im Alltag und Einkäufe oder andere Erledigungen ohne Auto ratsam.

Ergometer zu Hause

Wer im Warmen bleiben will, ist auf dem Ergometer gut aufgehoben. Obwohl „nur“ die Beine arbeiten, senkt ­Radeln nachweislich den Blutzuckerspiegel. Zudem ist die ­Gefahr, sich zu verkühlen, gleich null – ein großer Vorteil für unfreundliche, nasskalte Herbst- und Wintermonate.

Fitness trainieren

Viele Sportbegeisterte zieht es in der kälteren Jahreszeit ins ­Fitnesscenter. Das ist gut so. Ratsam sind, wie Ärzte und Sportmediziner bestätigen, zwei Trainings pro Woche – mit mittlerer Intensität. Dabei können alle größeren Muskelgruppen beansprucht werden. So ein 60- bis 90-minütiges Fitnesstraining schafft Wohlbefinden, eine schlankere Linie, mehr Leistungsfähigkeit und stärkt das Immunsystem.

Gemüse stärkt Abwehr

Eine vitaminreiche Ernährung ist besonders im Herbst und Winter wichtig, um die körpereigene Abwehr zu stärken. Nach der Fülle des Angebots in den Sommermonaten mag es nicht so scheinen, doch auch im Winter ist frisches Gemüse aus heimischem Freilandanbau im Angebot. Typische Wintergemüse wie Kohl und Kohl­sprossen schmecken sogar erst nach dem ersten Frost richtig gut. Neben den vitaminreichen Kohlgemüsen, die den ganzen Winter über frisch geerntet werden, sind auch Rote Rüben ein heißer Tipp – neben Klassikern wie Feldsalat, der zum Beispiel mehr Eisen enthält als Schweinefleisch.

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