Gelebter Widerstand

Geboren 1882 in Böhmen, kam Rosa Janku (geb. Netuschil) im Jahr 1902 nach Wien. Die gelernte Schneiderin arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Bedienerin auf dem Bahnhof Hütteldorf und lebte in der Margaretner Nikolsdorfer Gasse. Bis zum Jahr 1943 war Janku nicht politisch aktiv. Dann kam sie in Kontakt mit dem Widerstand und engagierte sich dort bis zu ihrer Verhaftung im August 1943.

Park am Wienfluss

Am 5. Dezember 1944 wurde Rosa Janku im Wiener Landesgericht wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat“ hin­gerichtet. Am
10. Oktober wurde der bisher namen­lose Park bei der Wiental-Terrasse (Redergasse/Ecke Rechte Wienzeile) Rosa-Janku-Park getauft. „Rosa Janku musste ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus lassen. Mit der Enthüllung der Stele zu Ehren der Margaretner Widerstandskämpferin soll Jankus beispielloser Mut hervorgehoben werden. ‚Erinnern statt vergessen‘ ist das Motto, denn nur durch die Sichtbarmachung können auch die dunklen Zeiten in den Köpfen der Menschen verankert werden“, so Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery anlässlich der Parkbenennung.

Rosa Janku


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