Graffiti – sehenswert in jedem Fall

Wer mit offenen Augen durch den siebenten Bezirk spaziert ist, hat sicherlich die Botschaften und Werke von Graffiti- und Street Art-Künstlern entdeckt. Man findet sie an Wänden, Stromkästen, Laternen, Mistkübeln, Stadtmöbeln und sogar auf Gehsteigen und Straßen.

Einmal sind es schnell hingeworfene „Tags“ und „Throw ups“, ein anderes Mal aufwändige Wandbemalungen, wie Graffiti oder Street Art mit ihren unterschiedlichen Kunstformen die „Stencils“ oder „Cut outs“ genannt werden. Die Techniken und Botschaften der meist anonymen Künstler sind ebenso bunt gemischt, wie die Meinungen zu den Werken und ihre Akzeptanz unter den Stadtbewohner.

Kunst oder Vandalismus?

Oft als Vandalismus und Schmiererei abgestempelt, gewinnen die Werke als urbanes Ausdrucks- und Kommunikationsmedium jedoch zunehmend an Akzeptanz. Dies bezeugen die zahlreichen privaten und öffentlichen Auftragsarbeiten der vergangenen Jahre. Eine davon entstand auf Initiative der Gebietsbetreuung Neubau/Josefstadt/Ottakring in Zusammenarbeit mit der Inoperable Gallery und der Bezirksvorstehung Neubau: Die Bemalung einer Feuermauer im Josef-Strauss-Park im Frühjahr 2014 durch die Künstlerin Frau Isa. Im Mai 2015 folgte ein Graffiti-Projekt mit Jugendlichen bei der U6-Station Thaliastraße. Für alle Interessierten gibt es einen Plan mit Route und Kunstwerken zum Download, um selbst auf Erkundungstour zu gehen.

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