Großer Lärm um kleine Grenze

Jene Hernalser, die zu Währing gehören möchten, meinen, dass Einrichtungen wie Postamt, Amtshaus, die Bezirksvorstehung oder Schulen in Währing leichter zu erreichen wären als im 17. Bezirk. Fakt ist: „Es gibt Wahlkarten bzw. ist Briefwahl möglich, jedes Magistratische Bezirksamt nimmt die Anträge der Bürger entgegen und die Schulsprengel sind gelockert“, so Bezirkschefin Ilse Pfeffer. SPÖ-Klubobmann Peter Jagsch wundert sich vor allem über die Haltung der FPÖ in dieser Causa: „Das Gedächtnis der FPÖ scheint nicht das beste zu sein“, kommentiert Jagsch eine Aussendung der FPÖ. In dieser wird festgestellt: „Die betroffenen Hernalser sind aufgrund der topografischen Gegebenheiten im täglichen Leben voll und ganz nach Währing ausgerichtet. Für sie wäre es eine enorme Erleichterung, würden sie endlich offiziell Bewohner des 18. Bezirks.“ Jagsch dazu: „Noch vor drei Jahren hat FPÖ-Bezirks­obfrau Veronika Matiasek getönt, dass eine Änderung der Bezirksgrenzen nicht infrage komme. Damals hat sie gesagt: ‚Die Bürger haben ja schließlich gewusst, wo sie hinziehen‘.“ Dass die FPÖ jetzt plötzlich umschwenke und behaupte, man habe eine Änderung der Bezirksgrenzen immer schon befürwortet, zeige, wie es um die Partei bestellt sei. „Offenbar hat die FPÖ schon das große Zittern vor der Wahl und ändert ihre Linie wie ein Fähnchen im Wind“, stellt Jagsch fest.

  • Adresse: Schönbrunner Graben, 1170 Wien

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