Günter Grass in der “Kleinen Galerie”

Alles andere als klein präsentiert sich die "Kleine Galerie“ in der Kundmanngasse 30. Auf dem Programm für das laufende Jahr stehen klingende Namen wie Susanne Riegelnik, Adolf Frohner, Herwig Zens oder Günter Grass. "Wir wollen möglichst viele Menschen mit zeitgenössischer Kunst in Kontakt bringen“, umschreibt Gemeinderat Ernst Woller die Galeriephilosophie. Gegründet wurde die "Kleine Galerie“ 1947 in der Josefstadt in kleinen Räumlichkeiten. Nach den Anfangsjahren übersiedelte sie in den dritten Bezirk und steht unter der Verantwortung der Volkshochschule Landstraße. Vor zwei Jahren wurden die Räumlichkeiten modernisiert und erweitert. Mit mehr als 200 Quadratmetern Ausstellungsfläche zählt sie mittlerweile zu den größten Galerien Wiens. Das künstlerische Spektrum umfasst zeitgenössische Malerei ebenso wie Bildhauerei und Druckgrafik. Pro Jahr gibt es acht Ausstellungen.
Zurzeit zeigt die "Kleine Galerie“ Radierungen, Lithografien und Bronzeskulpturen von Günter Grass. Der Künstler gehört zu jenen schöpferischen Giganten Europas, deren Arbeiten und das sozialpolitische Engagement das kulturelle Leben in den vergangenen fünfzig Jahren entscheidend mitgeprägt haben. Seine Werke mit dem Titel "Der Schatten“ sind bis 18. März zu sehen.
Geöffnet ist die "Kleine Galerie“ von Dienstag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr sowie an Samstagen von 11 bis 15 Uhr.

Weitere Informationen gibt es auf www.kleinegalerie.at

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